03 Juli, 2016

Inneres Kind bei Tina

Heute war ich bei der inneren Kind Essparty bei Tina eingeladen.

Tina öffnete mir die Tür strahlend lächelnd und in tollen pastellfarbigen Kleidern.
Ich war gepunktet und gestreift gekleidet, wie ich auch im Alltag herumlaufe. Bin ich überwiegend mein inneres Kind?

Lisa war auch schön verkleidet und trug zwei Zöpfe. Sie zeigte mir aufgeregt dass Kinderparadies Buffet: Grießbrei, Dickmanns, Kirschen, Wackelpudding, Mandarinen, Schokoladencreme, Spaghetti mit Tomatensauce, Wurst und Eis. Alles was das Kinderherz begehrt.
Es hat viel Spaß mit Lisa, Bobby, Pippi, Volkmar, Hu und Aila gemacht. Es ist ein schönes Spektakel mit Fingern zu essen und zu fühlen wie sich die Konsistenz des Essens anfühlt. Es ist sinnlicher und unmittelbarer als mit Gabel und Messer. Man folgt seinen Impulsen ohne viel Nachzudenken. Der Griff in den Wackelpudding war glitschig, halbfest und weich. Der Geschmack mit den Fingern zu essen ist toll. Man schleckt und saugt und genießt viel mehr. Das Esstempo wird langsamer. Ich hab es auch sehr genossen mir zu erlauben meine Finger an der Kleidung abzuwischen.

Ich habe viel gelacht und es war eine schöne Sauerei.

Lustig war, dass Aila (2,5 Jahre) oft sehr verdutzt geschaut hat. Sie hat sich als erste die Hände gewaschen und zu Volkmar meinte sie, dass seine Hände schmutzig seien.

Susanna

30 Mai, 2016

Halbzeit Jahrestraining

Gestern war die Halbzeit des Jahrestrainings, d.h. die Gruppe hat sich bis jetzt 6 x 2 Tage getroffen.
Hier ein Ausschnitt meiner Notizen vom Anfang des Jahres.
"Ziele:
-Schüchternheit verlieren
-meine Meinung sagen /sprechen /Geschichten erzählen
-nicht das machen, was andere wollen, was ich mache/ für mich selbst einstehen
-kraftvolle & bewusste Frau sein
-mich selbst lieben & mich selbst ernst nehmen
-Menschen inspirieren und eine Muse sein
-meine Wut kennen lernen"

Mir kamen gerade die Tränen bei mich selbst ernst nehmen.
Folgende alte Gewohnheiten haben sich verändert:
-mein "sprachlos Geräusch"
-meine Füllwörter: ja also
-nervöse Bewegungen meiner Hände
-mein Blick in Richtung Boden


Am Anfang des Jahres habe ich weniger unterstützendes Feedback gegeben. Ich bin freier im Reden und im Erlauben meiner Lust. Ich kann mehr Liebe annehmen. Ich kann mich öfter berühren lassen. Ich bin mehr aus meinen vereisten Roboteranzug geschmolzen.
Ich fühle mich öfter wie eine Frau anstelle eines Mädchens.
Ich habe "A home in the meadow" in einer verführerischen Art und Weise gesungen.

In letzter Zeit, wenn ich unzufrieden mit mir bin, sage ich zu mir selbst, dass ich soweit bin, wie ich bin, oder dass ich das kann, was ich kann. Ich schätze mich mehr und ich bin dankbarer für mich selbst.

Gerade versucht mir eine Stimme im Kopf reinzureden, "dass ich noch einen unendlich weiten Weg vor mir liegen habe, bis ich eine selbstbewusste, zuverlässige, kontaktfreudige, erfolgreiche Frau sein werde."
Meine Antwort: "Ich bin soweit, wie ich bin. Ich gehe mein Leben in meinem Tempo in diesem Jahr so gut ich kann. Ich bin glücklich von ca. 16 Menschen Unterstützung zu bekommen & geben zu können.."


Ich liebe meine vielen Schritte, die ich gegangen bin.

Susanna

gemeinsame Ausfüge

Ich finde es super, dass wir immer öfter gemeinsame Ausfügen machen.

Pippi und ich waren neulich mit fast allen Kindern aus der Gemeinschaft auf einem riesen Spielplatz. Wir haben unsere Picknickdecken ausgebreitet, die Kids konnten viel entdecken, klettern und spielen. Wir hatten alle großen Spaß. Besonders freut mich, dass die Kinder trotz der Altersunterschiede immer mehr zusammenwachsen und sich schätzen und lieben lernen.

Letzte Woche haben Aaron, Astrid, Toby und ich eine superschöne und spontane Radtour zum Summter See und zum Mühlbecker See gemacht. Nachdem wir einmal um jeden See gefahren sind, haben wir einen wunderschöne Badestelle gefunden und die gemeinsame Zeit genossen. Als wir wieder in Frohnau angekamen, sind wir noch gemeinsam Essen gegangen. Toll, dass wir das zusammen gemacht haben!

Gestern waren wir mit sechs Erwachsenen und vier Kindern im Germendorfer Freizeitpark bei Oranienburg. Ich fand es super, dass wir den Tag gemeinsam verbracht haben und hatte viel Spaß und schöne Kontakte. Die Kids waren auch alle glücklich. Und wieder habe ich mich sehr gefreut wie schön die Kinder zusammen gespielt haben. Bei meinem Sohn sehe ich, wie gut es ihm tut sich auch auf die kleineren einzulassen und wieviel er davon lernt.

Ich freue mich auf noch viele schöne gemeinsame Unternehmungen,
Wanda

27 Mai, 2016

Spaziergang durch Frohnau

Die Vögel zwitschern, die Bäume blühen, ein Fuchs rennt über die Straße. All das begegnet mir beim abendlichen Spaziergang am Waldrand von Frohnau. Ich genieße es innerhalb von wenigen Gehminuten an mehreren Häusern vorbei zu kommen, wo Menschen wohnen, mit denen ich mich verbunden fühle.
Sarah

19 Mai, 2016

Andys Bewusstseins-Geburtstagsfeier

Am Pfingstsonntag, am 15. Mai war ich bei Andys Geburtstagsfeier.
Es gab keinen Alkohol aber dafür Bewusstseins- & Intuitionsübungen.
Mir gefiel es sehr gut ohne Alkohol. Ich erinnere mich an meine Vergangenheit, wo es auf jeder Party um bewusstlos trinken ging.
Ich bin glücklich, dass ich da nicht mehr hingehe. Ich mache mich lieber bewusstseinsabhängig.
Wie feierst du deine Partys?
Susanna

13 Mai, 2016

Sharing-Gruppe bei Julia

Gestern war ich bei der Sharinggruppe bei Julia.
Es war ca. mein dreizehntes Sharing. Wir waren zu acht: Guido, Tina, Thomas, Julia, Andy, Lisa, Fabienne und ich.
Ich sehe meinen Fortschritt von nichts bis wenig bis nur oberflächliges Erzählen bis hin zu meine eigenen Verurteilungen und Feedbacks auszusprechen.
Ich bin sehr aufgeregt vor der "sag-was-du-dich-nicht-traust-zu-sagen"-Gruppe, weil ich nicht weiss, was passieren wird. Gleichzeitig bin ich auch erleichtert für dieses Experimentierfeld. Im Leben vermeide ich noch Konfrontationen, Gefühle, "Mich-Zeigen" aus Angst.
Ich will an noch vielen Runden teilnehmen, bei denen man im Kreis sitzt und sich mitteilt.
Meine Liebe will ich für jeden Einzelnen zeigen, weil ich mich mehr zu lieben und zu schätzen lerne.

Was gibt es für Dinge, die du niemandem erzählen willst?

Susanna

10 Mai, 2016

Praxisgruppe

Jeden Montag ist Praxisgruppen Zeit.
Mir fiel gestern auf, wieviel Energie es braucht, um nicht in meinen alten Trott zu verfallen. Ich bin gluecklich dass ich viel Unterstuetzung um mich herum habe. Der Gedanke 'alles allein schaffen zu müssen' wird weniger und weniger. Ich bin nicht allein, weder in der Praxisgruppe noch in der Welt. Das Gefühl erleichtert mich. Je mehr ich mir selbst vertraue, umso mehr vertraue ich den Anderen.
Wenn du dich allein fühlst, hab ich dir vielleicht gerade ein Funken Freude geschenkt.
Susanna

09 Mai, 2016

Expressive Living in der Fühlbar

Ich war gestern bei Expressiv Living in der Fühlbar in der Heinsestr. 47 in Berlin Hermsdorf. So wie die Sonne mir auf die Haut schien, so habe ich auch durch Expressiv Living meinen Koerper heute natürlicher ”gestimmt”. Es ist ein wunderschönes Gefühl mehr meinen Körper zu bewohnen. Mir fällt es noch schwer meine Grenzen zu fühlen, allerdings wird das von Mal zu Mal besser. Wenn ich diesen Satz vor 2 Jahren gelesen hätte, hätte ich damit wohl nichts anfangen können "Welche Grenzen? Welches Ziehen?" Ich habe als Kind gelernt meinen Körper zu strietzen. Heute weiß ich, dass mein Körperbewusstsein heilend ist.
Ich liebe es zu lernen, wie ich mich elegant und leicht durch die Welt bewegen kann.
Mein Gehen durch die Welt war ein “klein machen”, ”nach unten schauen und sich verstecken wollen”. Expressiv Living schöpft mein Potential aus. Groß, lebendig, locker und ausdrucksvoll zu sein.
Willst du deinen Körper bewusster fühlen und kennenlernen?

Susanna

06 Mai, 2016

Besuch im Fühlbar-Cafe

Es ist 16 Uhr, ich bin mit meinem Sohn unterwegs. Was wollen wir heute noch unternehmen? Ein Besuch im Fühlbar-Cafe ist genau das Richtige, denn heute ist Waffel-Tag. Timo empfängt uns mit einem Lächeln. In der Vitrine stehen ein violetter Rohkostkuchen, Energiekugeln, verscheidende Bio-Liomonaden und Obstsalat. Wir starten mit den von Helen und Timo kreierten Zitronen-Kardamon-Energiekugeln. Danach geht es weiter mit Waffeln und Kirschen. Alles schmeckt einzigartig, ein richtiges Erlebnis. Als ich in den Rohkostkuchen biss, wollte ich sofort das Gespräch unterbrechen, denn das war kein normaler Kuchen - ein kleiner Gaumentrip mit Beeren - und Nussgeschmack.
Als Krönung habe ich mir einen Latte Macchiato bestellt, dessen Milchschaum Timo kunstvoll gestaltet hatte und von dem ich behaupte, er sei der beste Kaffee in Frohnau oder Hermsdorf. Alle Produkte waren besonders, zudem gesund und haben uns den Nachmittag versüsst. Mein Sohn Sylvyn durfte auch noch oben im grossen Raum ein paar Runden rennen, was die Fühlbar für uns an dem Nachmittag zu einem Kinderkaffee gemacht hat. Wir haben uns sehr willkommen gefühlt und kommen gerne wieder!
Sarah

10 Januar, 2016

Mein Ja(hr)

Mutig war es zunächst nicht nach Frohnau zu kommen.
Die Sehnsucht etwas verändern zu wollen war groß.
Mit Menschen in Kontakt zu kommen, sie zu spüren.
Der nackte Tanzabend war der Anfang, vor gut einem Jahr.

Ich habe zuerst Lisa, die schon zwei Jahre in der Gemeinschaft lebte, kennen gelernt.
Für mich war es zunächst nicht wichtig Teil der Gemeinschaft zu werden.
Jedoch hat es mich angezogen, dass hier Menschen in der Nähe wohnen und sich regelmäßig besuchen und auch unterstützen.

Ich frage mich nun wie mein Kontakt zu Menschen vor Deep Living war. Es scheint so, dass er nur auf einer funktionalen Ebene stattgefunden hat. Gefühle hatten keinen Platz oder ich hatte keine Idee davon.

Alle engeren Beziehungen liefen in ähnlichen Mustern ab. Ich bin an meine Themen gekommen und habe mich in Depressionen oder Abwehr gestürzt.

Als es für mich nicht mehr zu ertragen war, was in der Regel nach drei Jahren geschah, kam die Trennung.

Ich bin jetzt sehr dankbar, dass es hier viele Möglichkeiten gibt, dass ich mir meine Themen anschauen kann und viel Unterstützung erfahre. Ganz besonders von meiner Lebenspartnerin Lisa.

Alle Menschen, die in der Gemeinschaft ihr zu Hause haben, sind bereit ehrlich mit den Gefühlen umzugehen. Ich wollte nie wirklich fühlen. Meine Stimmen haben mich davon abgehalten alte Verletzungen zu fühlen.

Nun sehe ich wie viel lebendiger ich bin und mein Ja zu Leben immer weiter wächst.

Ich möchte einen schönen, ehrlichen und wahrhaftigen Kontakt mit Menschen.
Es ist so viel schöner, dass ich mich verletzlich und mit allem zeigen kann was gerade da ist.

Andreas H.